Wolf und Bär - ein Thema der Politik

Benno Zierer weiß aus eigener Erfahrung, dass eine bäuerliche Landwirtschaft der beste Umwelt- und Tierschutz ist. Eine kleinräumig strukturierte Landwirtschaft stellt aus seiner Sicht sicher, dass die Bauern sorgsam mit ihrem Boden umgehen und Tiere anständig halten. Deshalb will er weiterhin alles daransetzen, dass die bäuerliche Landwirtschaft in Bayern erhalten bleibt – gerade auch mit besonderen Formen wie z.B. der Alm- und Weidewirtschaft.

Wie gerade auch aktuell in den Medien zu verfolgen war, stellen für diese Landwirtschaftsformen, große Beutegreifer wie Wolf oder Bär eine existenzielle Bedrohung dar.

Die FREIEN WÄHLER setzen sich deshalb unter anderem dafür ein, dass der Wolf in das Jagdrecht aufgenommen wird. Herdenschutz und die Entschädigung von betroffenen Nutztierhaltern sollen aus seiner Sicht weiterhin wichtige Säulen des bayerischen Wolfsmanagements bilden. Daneben muss aber die Entnahme von wenig scheuen Einzeltieren als letztes Mittel noch stärker etabliert werden – dieses Interesse fördert aus Sicht von Benno Zierer auch die langfristige Akzeptanz des Wolfs in der Gesellschaft.

Kooperativer Naturschutz - ein Erfolgsmodell

Als Landwirt war Benno Zierer selbst lange Jahre in der Landschaftspflege tätig, noch heute engagiere er sich im Landschaftspflegeverband Freising. Der kooperative Naturschutz, bei dem Landwirtschaft, Kommunen und Politik Hand in Hand für den Erhalt der Natur- und Kulturlandschaft und der Artenvielfalt arbeiten, ist ein bayerisches Erfolgsmodell. 

 

In der Landschaftspflege und im Vertragsnaturschutz erbringen die bayerischen Landwirte wichtige Leistungen für den Erhalt der Kulturlandschaft, für die Pflege von wertvollen Naturflächen und Biotopen. Benno Zierer setze sich in voller Überzeugung dafür ein, dass diese effektiven Instrumente des Naturschutzes und Institutionen wie die Naturparke finanziell weiterhin gut ausgestattet werden. Die Kooperation mit den Landwirten ist nicht nur allein aus seiner Sicht auch für den Trinkwasserschutz unerlässlich. 

Nicht ruhen - am Ball bleiben

Die Mittel für Naturschutz und Landschaftspflege im Haushalt des unter Thorsten Glauber (FREIE WÄHLER) geführten Umweltministeriums wurden in den Jahren seit 2018 mehr als verdoppelt. Von 69,3 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 162,4 Millionen im Haushaltsplan 2023. Darin enthalten sind die Mittel für das Vertragsnaturschutzprogramm, den Aufbau des Biotopverbundes, die Gründung neuer Landschaftspflegeverbände, den Streuobstpakt, Herdenschutzmaßnahmen gegen Übergriffe von Wölfen und vieles mehr. 

Das sind Summen, die auch Benno Zierer sehr zufrieden stimmen, ihn aber nicht ruhen lassen in diesem Bereich am Ball zu bleiben.