Aktuelles
16.02.2026
Zwischen Acker, Gewerbegebiet und Energiewende: Wie Umweltpolitik in Neufahrn konkret aussehen kann
Umwelt- und Klimapolitik wird oft abstrakt geführt, mit großen Begriffen und noch größeren Emotionen. Doch in einer Gemeinde wie Neufahrn entscheidet sich Nachhaltigkeit ganz konkret: bei Flächennutzung, Hochwasserschutz, Energieversorgung und dem Zusammenspiel von Landwirtschaft und Wirtschaft.
In der aktuellen Folge des Podcasts OrtsGespräch sprechen Julia Burglechner und Bürgermeisterkandidat Wolfram Braun über den Wahlprogrammpunkt „Umwelt und Natur neu denken – Verantwortung für Mensch, Landwirtschaft und Wirtschaft“.
Landwirtschaft und Wirtschaft gemeinsam denken
Ein zentraler Gedanke der Folge: Landwirtschaft, Wirtschaft und Umweltschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Landwirtschaft prägt die Identität der Ortsteile ebenso wie regionale Betriebe die wirtschaftliche Stärke der Gemeinde.
Im Podcast geht es um den Erhalt landwirtschaftlicher Flächen, die Förderung regionaler Vermarktung sowie um Dialogformate zwischen Landwirten, Bürgerinnen und Wirtschaft. Ziel ist ein partnerschaftliches Miteinander: realistisch, regional und lösungsorientiert.
Umweltschutz mit Vernunft
Statt ideologischer Debatten steht die Frage im Mittelpunkt: Was ist in Neufahrn konkret umsetzbar?
Diskutiert werden unter anderem:
- Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden
- praktikable Maßnahmen zur Energieeinsparung
- nachhaltige Projekte, die wirtschaftlich tragfähig sind
- und der Ausbau natürlicher Rückhalteflächen zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser
Dabei wird deutlich: Nachhaltigkeit beginnt im Alltag, bei kurzen Wegen, regionalen Kreisläufen und bewusster Nutzung von Ressourcen.
Hochwasserschutz und Vorsorge
Angesichts zunehmender Starkregenereignisse rückt auch der Schutz vor Hochwasser in den Fokus. Welche Maßnahmen sind notwendig? Wo ist Neufahrn bereits gut aufgestellt und wo besteht Handlungsbedarf? Die Folge zeigt, dass Prävention ein entscheidender Bestandteil kommunaler Verantwortung ist.
Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsaufgabe
Umweltpolitik funktioniert nur, wenn Menschen mitgenommen werden. Deshalb geht es im Gespräch auch um Beteiligung, Transparenz und konkrete Projekte, die motivieren statt belehren.
Die neue Folge von OrtsGespräch macht deutlich: Nachhaltigkeit kann pragmatisch, lokal und machbar sein, wenn sie verantwortungsvoll und mit Augenmaß gestaltet wird.
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