28.01.2026
Das war die Podikumsdiskussion der alevitischen Gemeinde Neufahrn

Bei der ersten Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Neufahrn wurde deutlich, wie groß das Interesse an der Wahl ist: Rund 300 Besucher kamen ins Alevitische Zentrum, um sich ein Bild von den sechs Kandidaten für das Bürgermeisteramt zu machen.

Inhaltlich zeigte sich eine überraschende Einigkeit. Über Parteigrenzen hinweg betonten alle Bewerber, dass Neufahrn finanziell handlungsfähig bleiben müsse. Insbesondere die Stärkung der Gewerbesteuereinnahmen wurde als zentrale Voraussetzung genannt, um Infrastruktur, Angebote und Entwicklung der Gemeinde langfristig sichern zu können.

Wolfram Braun setzte dabei klare Akzente. Er machte deutlich, wofür die Freien Wähler stehen: kommunale Unabhängigkeit und Entscheidungen, die sich konsequent an den Bedürfnissen vor Ort orientieren, unabhängig von landes- oder bundespolitischen Vorgaben. Entscheidungen sollen dort getroffen werden, wo sie wirken: in Neufahrn selbst.

Auch bei den persönlicheren Fragen blieb Braun nahbar. Als Lieblingsort nannte er den Stammtisch: ein Sinnbild für Austausch, Zuhören und direkte Gespräche. Bei der Frage nach einer konkreten Baustelle in der Gemeinde sprach er offen eine aus seiner Sicht verpasste Chance an: das Projekt Campus One bei Mintraching. Damit unterstrich er seinen Blick auf wirtschaftliche Entwicklung und langfristige Standortpolitik.

Die Podiumsdiskussion zeigte insgesamt: Der Wahlkampf ist eröffnet: sachlich, engagiert und mit großem Interesse aus der Bürgerschaft. Für Wolfram Braun bot der Abend die Gelegenheit, seine Schwerpunkte klar zu machen: solide Finanzen, wirtschaftliche Perspektiven und eine Politik, die unabhängig und nah an den Menschen bleibt.