Karl Ecker, Bundestagskandidat - Design: Bp
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16.07.2021
Wohin mit dem Atommüll

Informationsveranstaltung in Mauern

Karl Ecker, Bundestagskandidat der FREIEN WÄHLER hatte zu einer Informationsveranstaltung nach Mauern, im Nordosten des Landkreises Freising eingeladen.
Zum Thema "Wohin mit dem Atommüll" hatte er als Referenten Martin Behringer (Bürgermeister aus Thurmansbang / Lk. Freyung-Grafenau) gewinnen können, der es schaffte das Thema sehr verständlich den Anwesenden nahe zu bringen.

 

Grußwort vom Bürgermeister Krojer

Nach den einführenden Grußworten vom Bürgermeister Krojer (Mauern), der  zu bedenken gab das die Siedlungsdichte der betreffenden 6 Gemeinden, die als potenzielle Standorte auch in Betracht kommen, sehr hoch ist und die Trinkwassergewinnung in dieser Gegend eine hohe Rolle spiele.

Vorsitzender der BI gegen Atommüllendlager als Referent

Martin Behringer eröffnete seinen Vortrag erstmal mit allgemeinen Begriffsbestimmungen, damit die Zuhörer überhaupt erstmal auf einen Stand kamen. Hierbei ging es um die Definition der BGE (=Bundesgesellschaft für Endlager), dem BASE (= Bundesamt für Sicherheit der nuklearen Entsorgung), dem NBG (=Nationalem Begleitgremium) sowie der Regionalkonferenz und dem Rat der Region

Anschließend nahm er sich der Strahlenden Gefahr an. Noch bis zum Atomausstieg im Jahr 2022 würde der Berg an radioaktivem Abfall in Deutschland weiter ansteigen. Hierzu nannte er auch dramatische Zahlen in Bezug auf schwach- und mittelradioaktivem Abfall sowie einer Anzahl an anfallenden Castoren, also hochradioaktivem Abfall.

Anschließend nahm Martin Behringer dann die Standortsuche unter die Lupe. Ein Vorgang der seit 2017 mit dem Standortauswahlgesetz begann und sich in drei Phasen aufteilt, bis 2031 dann die Festlegung des Standortes stattfindet. Der Betriebsbeginn wird derzeit mit 2050 angegeben. 

Detailliert ging Behringer dann auf die Mindestanforderungen ein und äußerte Umfangreiche Kritikpunkte am Zwischenbericht.

Das Wichtigste ist nun, das nicht nur eine Information der betroffenen Bürger stattfindet, sondern das man Transparenz schafft und die Bürger umfänglich beteiligt. Nur eine Verfahrensbeteiligung kann die Transparenz schaffen, die bei dieser Thematik unbedingt notwendig ist.

Großes Interesse am Vortrag

Die gut 35 Anwesenden, darunter die betroffenen Bürgermeister, MdL Benno Zierer, Bezirksrätin Marianne Heigl, Landrat Helmut Petz, Bürgermeister Hammerl (Kranzberg) sowie unsere Gemeinderätin Stephanie Pflügler, fanden den Vortrag sehr informativ.

 

Karl Ecker machte in seinen Schlussworten noch einmal deutlich:

Wachsam sein - nicht laufen lassen